Freitag, 17. Mai 2019

Prince of Passion - Nicholas [Rezension/Rezensionsexemplar]

Prince of Passion - Nicolas | OT Royally Screwed | Emma Chase | Übersetzt von Sabine Längsfeld | Kyss (Rowohlt)  | Paperback 12,99 € Ebook 4,99 € |  
Ich heiße Nicholas Arthur Frederick Edward Pembrook, Kronprinz von Wessco. Meine Fans nennen mich His Royal Hotness. Meine Großmutter, die Königin, nennt mich einen störrischen Jungen. Sie will, dass ich meine Pflicht tue, heirate und Erben in die Welt setze. Und ich weiß, dass sie recht hat. Es ist das, was Prinzen tun. Aber meine Gnadenfrist von fünf Monaten will ich noch voll auskosten. Und was könnte köstlicher sein als die Lippen einer selbstbewussten New Yorker Kellnerin, die nicht den geringsten Respekt vor mir oder meinem Titel hat?
Ich glaube, dass fast jedes Mädchen sich schon einmal gewünscht hat eine Prinzessin zu sein, dass sich fast jedes Mädchen schon einmal einen Märchenprinz erträumt hat, während es in eine Märchengeschichte versunken ist.

Und Prince of Passion ist ein modernes Märchen für Erwachsene.

Wir kennen doch alle Cinderella , das Bürgerliche Mädchen, dass zur Prinzessin wurde. Ein bisschen erinnerte mich das Buch an Cinderellas Geschichte doch Olivia ist eine völlig neue Version von ihr, keine gemeinen Stiefschwester oder eine gemeine Stiefmutter, keine gute Fee an ihrer Seite, aber genau so aufopferungsfähig, liebevoll und stark.

Als sich Nicolas und Olivia sich kennen leren scheint alles ganz normal zu sein. Mann trifft auf Frau , sie kabbeln sich, sie nimmt kein Blatt vor den Mund , sie finden sich anziehend. Nur hat das hier einen ganz anderen Rahmen, denn Nicolas ist ein Prinz und auch wenn er sich in New York relativ normal verhalten konnte , so ist und bleibt er trotzdem ein Prinz und ganz ehrlich? Ich hab ihn nicht für sein Leben beneidet.

Emma Chase gibt in ihrem Roman einen guten Eindruck, was alles hinter diesem glitzerndem Leben steckt. Welche Verantwortung und Last auf den Figuren lag. Machtspielchen, Intrigen und Show. Ein Umfeld in dem man sich schnell selbst verlieren kann. Ich konnte so gut mit Olivia mitfühlen, als sie plötzlich in diese Welt geworfen wurde und sie bewundert, Trotz oder grade wegen dem Ein oder anderen Gefühlsausbruches hat sie mit erhobenen Kopf das beste draus gemacht.

Was ich auch mochte , war das Tempo, das Buch erstreckt sich über mehrere Monate und es ist kein schnelles abhandeln von Situationen , sondern die Charaktere und die Geschichte selbst hat Raum sich zu entwickeln und dabei trotzdem immer spannend zu bleiben oder emotional. Es gibt mehrere Hintergrundgeschichten die nach und nach aufgedeckt werden , das aber authentisch und gefühlvoll, nichts ist übereilt und am richtigen Platz.

Im letzen drittel nimmt die Geschichte sogar noch einige Wendungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, es brach mir zwischenzeitlich das Herz und ich war absolut nicht vorbereitet auf das was kam. Emma Chase hat mich mit dem letzen Teil wirklich nochmal überraschen können, ich war echt ein bisschen verzweifelt, weil ich dachte auf den wenigen Seiten kann sie das doch nicht noch kippen, es war wirklich  sehr emotional und am Ende war es wirklich perfekt gelöst. Für mich zumindest.


Emma Chase hat Figuren erschaffen, die zwischen den Zeilen lebendig wurden. Nicht nur die beiden Protagonisten,, nein auch die Nebencharaktere tragen alle ihren Beitrag zur Geschichte bei, Dazu ein bildlicher Erzählstil. Für mich ein Highlight. Eine Geschichte in die ich mich verlieben konnte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Abschicken des Kommentares wird die Datenschutzerklärung akzeptiert

counter counter